…du hast mich betőrt, oh Herr, und ich lies mich betőren

Sein 40 jähriges Priesterjubiläum feierte Pfarrer Lothar Weiß am 18.07.10 in einem Festgottesdient in der Gemeinde,  in der er sein Herz hat, wie er in der Begrüßung selber sagte. Pfarrer Lánko, sein Kollege und langjähriger Freund, hatte seine ganze Gemeinde und zahlreiche Priesterkollegen zusammengerufen um dieses  Fest gemeinsam mit Ihm zu feiern. Die Freundschaft dieser beiden Priester  besteht seit mehr als 20 Jahren. Sie war Grundlage auch für das was heute der Caritas-Sankt Martin e.V. macht.

Pfarrer Józsi  predigte  im Gottesdienst wohl zum ersten mal auf deutsch vor seiner Gemeinde. In seiner Predigt zeigte er den Werdegang des Priesters Lothar Weiß auf, angelehnt an die Lesung aus dem Buch Jeremia:
„Ja so oft ich rede muß ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muß ich rufen. Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Spott und Hohn. Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen sprechen, so war es mir,  als brenne in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinem Innern! Ich quälte mich, es auszuhalten, und konnte nicht;…“

Bei  der anschließenden Feier im Garten der Tanoda nahm Lothar Glückwünsche nicht nur aus St. Pius entgegen. Aus Oradea in Rumänien war Pater Michael angereist, zu den Gratulanten gehörten auch Vertreter von Renovabis und aus dem Nachbarort Villany. Das halbe Dorf hatte sich im Garten versammelt um bei „töltött Paprika“ und einem Gläschen Wein diesen Tag würdig zu begehen.

Möge Gott dich noch lange betören und dir Kraft zum priesterlichen Handeln schenken!

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Firmbewerber begleiten Hilfstransport

In den Herbstferien ist es wieder so weit. Im Rahmen der Firmvorbereitung unseres Pastoralverbundes begleitet eine Gruppe junger Menschen, einen unserer Transporte in unsere Partnergemeinde nach Alsószentmárton.

Hilfstransport

Beim Ausladen der Hilfsgüter

Diese Transporte führen wir in regelmäßigen Abständen durch. Dabei bringen wir Hilfsgüter, die wir hier in unserer Gemeinde gesammelt haben zu unseren Freunden nach Ungarn.

Im Rahmen ihres Firmprojektes werden die Jugendlichen diesen Transport mit vorbereiten und auch begleiten. In Ungarn erwartet uns ein Stück Abenteuer. Wir wohnen zum Teil im Gästehaus Siklósnagyfalu oder auch in einer benachbarten Gemeinde. In den verschiedensten Projekten haben wir die Gelegenheit Menschen einer ganz anderen Kultur kennen zu lernen. Wir werden  Dinge, die uns fremd sind kennen

Józsi

Pfarrer Józsi

lernen und Dinge, die uns zum Nachdenken anregen über unser eigenes Leben. In Gesprächsrunden mit Jugendlichen, dem  dortigen Pfarrer der Gemeinde, und unter uns werden wir versuchen eine Antwort zu finden, was dies alles mit Firmung zu tun hat.

Wer Lust bekommen hat, in der zweiten Woche der Herbstferien sich auf ein kleines Abenteuer einzulassen ist hier genau richtig. Wir versprechen euch eine spannende Firmvorbereitung. Ein paar Eindrücke der vergangenen Firmreisen findet ihr uin unserer Fotogalerie.
Wer sich noch nicht sicher ist, ob er will, oder ob das das richtige ist, der kann gerne über dese Seite Kontakt mit uns aufnehmen.

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Renovabis Pfingstaktion: “Alle sollen eins sein”

Renovabis

Das Miteinander der christlichen Kirchen im Osten Europas thematisiert das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis in seiner Pfingstaktion 2010. Die Aktion nimmt dazu sowohl die römisch- katholische als auch die Kirchen des „Byzantinischen Ritus“ in den Blick, die in vielen der insgesamt 29 Renovabis-Partnerländer dominieren: die orthodoxen Kirchen und die mit Rom verbundenen unierten griechisch- katholischen Kirchen. „Denn sie alle sind ja langjährige Partner unserer ‚Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa‘ und Garanten nachhaltiger pastoraler und sozialer Hilfe und Entwicklung vor Ort“, unterstreicht Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth C.Ss.R. das Anliegen der diesjährigen Aktion. Die Jahresaktion von Renovabis greift das Bibelwort „Alle sollen eins sein“ aus dem 17. Kapitel des Johannes- Evangeliums auf und verbindet es in ihrem Leitwort mit dem Appell „Miteinander handeln im Osten Europas !“ Bischöfe und Laien wollen mit dem Thema natürlich vor allem die Hilfsbereitschaft der Deutschen für ihre Nachbarn im Osten Europas wecken. „Als Christen der östlichen und der westlichen Tradition ist uns nicht nur das gemeinsame Zeugnis des Glaubens aufgetragen“, erläutert Pater Demuth. Ebenso verbinde die Christen in Ost und West eine gemeinsame Weltverantwortung: Nächstenliebe und Solidarität mit den schwächsten Gliedern der Gesellschaften im Osten Europas seien von uns gefordert. Der Aufbruch zur Freiheit habe dort Früchte getragen. Genauso treffe man in Europas Osten aber auch auf Armut, Elend und Verzweiflung. Sie betreffe vor allem Familien, Kinder, alte Menschen, Kranke und gesellschaftliche Randgruppen. „Seit vielen Jahren stehen wir von Renovabis in lebendigem Dialog mit Partnern der christlichen Kirchen im Osten und unterstützen sie in ihren pastoralen und sozialen Anliegen. Wir wollen miteinander handeln für ein christlich geprägtes und sozial gerechtes Europa von morgen.“

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Unterstützung für Renovabis

Mit einer Werbeaktion und einem Spendenaufruf zu Pfingsten wollen wir die Projektarbeit von Renovabis unterstützen.
In unserer Partnergemeinde in Ungarn leistet die Hilfsorganisatiom der Katholischen Kirche für Mittel- und Südosteuropa seit vielen Jahren Unterstützung. Wurde in den ersten Jahren Geld in Steine investiert, um Räume für Kirche zu schaffen, geht es nun mehr um Investitionen in Ausbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern.
Duch die von Renovabis geförderten Projekte in Alsószentmárton ist Hilfe in vielen Bereichen möglich geworden. Zum Beispiel die “Tanoda” . Mitlerweile sind gut 60 Kinder hier angemeldet. Sie bekommen Unterstützung bei den Schularbeiten. Die Mitarbeiter begleiten Kinder und Eltern. Schulbesuch wird so ganz langsam zu einer Selbstverständlichkeit für die Kinder. Das war nicht immer so. Heute haben Eltern wie Kinder erkannt, das Bildung eine erste Voraussetzung für eine bessere Zukunft ist.

Diese erfolgreiche Arbeit der Mitarbeiter in Alsószentmárton wäre ohne die Unterstützung von RENOVABIS nicht möglich gewesen. So wie hier in Ungarn hift Renovabis in über 20 Ländern Osteuropas, die Kirche der Länder aufzubauen, und somit auch den Menschen Mut zu machen auf eine bessere Zukunft.

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