Springe zum Inhalt

Pfarrer Józsi, Alsószentmárton

Am 22. Juni 1980 wurde József Lankó zum Priester geweiht. Dieser Tag jährt sich zum 40ten mal. Wir gratulieren zu diesem Jubiläum aufs herzlichste und wünschen Ihm noch viele erfüllte Jahre im Priesterdienst und Gottes Segen.
Als Losung zu seinem Priesterdienst wählte er Lukas 4,18. : „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe.“
Das er die meisten Jahre seines Dienstes in Alsószentmárton versehen würde, konnte er damals wohl noch nicht ahnen.
Wenn der Caritas-Sankt Martin e.V. mit Stolz auf 25 Jahre Freundschaft zu den Zigeunern von Alsószentmárton zurück blickt, dann auch mit Blick auf Józsi, der uns Wegbegleiter und „Lehrer“ gewesen ist. Er hat unseren Blick geschärft um das Notwendige zu erkennen und Ungerechtigkeiten im Umgang miteinander wahr zu nehmen. Nicht durch Belehrungen und lange Predigten (die wir, meist in ungarisch, ohnehin nicht verstanden hätten) sondern in dem er seinen Glauben, und damit das Evangelium, überzeugend vorgelebt hat.

"...gesand um den Armen die frohe Botschaft zu verkünden"

Wir wünschen ihm Kraft und Mut, diesen Weg weiter zu gehen, und sind dankbar wenn wir ihn auf diesem Weg noch weiterhin begleiten dürfen.

Renovabis Pfingstnovene 2020

mmmmm
St. Pius Witen
Deutschland
Alsószentmárton
Ungarn

Gemeinsam beten wir in diesen Tagen vor Pfingsten die Pfingstnovene. Unter dem Thema: "Gottes Geist schenkt Frieden" greift die Novene Impulse von +Swjatoslaw Schewtschuk, Oberhaupt der Griechisch-Katholischen Kirche in der Ukraine, auf. Allabendlich um 19 Uhr treffen sich Christen aus St. Pius in Witten und unserer Partnergemeinde in Alsószentmárton zum Gebet. Dabei brennt eine Kerze von Renovabis auf dem Altar der beiden Kirchen. Diese Kerze mit der Aufschrift: "Selig die Frieden stiften" brennt als Zeichen unserer Verbundenheit miteinander.

Dieses 9 tägige Gebet der Kirche wird nicht nur hier sondern in vielen Kirchen in Deutschland und Europa in den Tagen vor Pfingsten gebetet.
Es geht zurück auf die Apostel, die ebenfalls in den Tagen vor Pfingsten vereint zusammen waren.

Corona - nichts ist wie es war

Die Corona Pandemie hat so einiges verändert , nicht nur bei uns sondern auch bei unseren Freunden in Ungarn. Wir sind froh und dankbar, das in beiden Gemeinden keine Infektionen verzeichnet wurden. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus sind in beiden Ländern ähnlich. Mittlerweile hat der Kindergarten seine Tür für die Kinder aus Alsószentmárton wieder geöffnet, die Kinder allerdings sollen Masken tragen (??). Die große Pfingstwallfahrt nach Mariagyüd wird in diesem jähr nicht statt finden. Auch die Feier am Pfingstmontag in Alsószentmárton, wo sich zuvor immer das ganze Dorf traf findet nicht statt. Pfarrer Józsi wird sein 40 jähriges Priesterjubiläum im Juni auch unter veränderten Bedingungen feiern. Die Feier, zu der wir uns alle wieder gesehen hätten fällt aus. So trösten wir uns mit der Hoffnung vielleicht in ein paar Monaten wieder zusammen zu kommen!

1

Nach über 20 Jahren haben wir heute die letzte Sammlung von Altpapier durchgeführt. Die Corona-Pandemie war sicher nicht der Grund, aber wohl ein Anlass. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge haben wir uns entschlossen dieses Projekt einzustellen.

Vor über 25 Jahren haben die Pfadfinder unserer Gemeinde die ersten Sammlungen in St. Pius durchgeführt. Nach der Gründung unseres Vereins vor 25 Jahren haben wir dann nach und nach solche Aktionen durchgeführt. Zu besten Zeiten 6 mal pro Jahr, mit Ergebnissen bis zu 15 Tonnen Papier. Zuletzt waren es noch 4 Sammlungen pro Jahr mit bis zu 6 Tonnen Altpapier. Immerhin noch ein Erlös von ca 250,- € je Sammlung.

Die noch aktiven Pfadfinder von einst sind heute allerdings 65 -75 Jahre alt und älter! Das Papier zu bewegen war ein harter Job. Unsere Helfer gingen dabei auch oft bis an die körperlichen Grenzen. Und doch waren sie immer wieder zur Stelle. Stellten ihre Arbeitskraft in den Dienst unseres Anliegen. Und dieses Anliegen wird auch weiter für uns bleiben. Jeder Cent den wir erwirtschaftet haben ging in die Hilfsprojekte unserer Partnergemeinde in Ungarn.

Danke sagen wir deshalb an dieser Stelle, liebe/r Friedhelm, Jan, Jens, Karlheinz, HaJo, Willi, Hanns, Bernhard, David, Christof, Karola, Sebastian, Thomas, Norbert, Thomas, Manuela, Benedikt, Wolfgang, Christoph ....!!!!!

Danke sagen wir auch all unseren fleißigen Sammlern!

Es wird ruhiger. Gottesdienste entfallen bis auf weiteres, keine Veranstaltungen, Kleiderkammer vorübergehend geschlossen, Angst vor dem unbekannten Corona-Virus.
Und doch: gehen wir davon aus das es uns in unserem komfortablen Deutschland gut geht. Wir haben ein gutes Gesundheitssystem, ein Krisenmanagement das die richtigen Entscheidungen trifft, Krankenhäuser die gut ausgestattet sind. Das ist nicht überall auf der Welt so.

Gemeinsam mit unseren Freunden in Ungarn wollen wir diese Zeit durchstehen. Gerade jetzt stehen wir fest zusammen. Unser Versprechen, füreinander da zu sein, gilt nicht nur in besseren Zeiten, es fordert uns jetzt und heute. Wir können uns der Hilfe Gottes sicher sein.

Hilfstransport in die Partnergemeinde
Mit 8 Personen haben wir unsere Freunde in Ungarn besucht. Rechtzeitig zu Epiphanias erhielten die Kinder des Kindergartens die Päckchen, die in St. Pius gespendet wurden. Ebenso ca. 2 to Kinder- und Jugendbekleidung hatten wir in unserer Kleiderkammer gesammelt.

...weiterlesen "Neues aus 2020"