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Nach über 20 Jahren haben wir heute die letzte Sammlung von Altpapier durchgeführt. Die Corona-Pandemie war sicher nicht der Grund, aber wohl ein Anlass. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge haben wir uns entschlossen dieses Projekt einzustellen.

Vor über 25 Jahren haben die Pfadfinder unserer Gemeinde die ersten Sammlungen in St. Pius durchgeführt. Nach der Gründung unseres Vereins vor 25 Jahren haben wir dann nach und nach solche Aktionen durchgeführt. Zu besten Zeiten 6 mal pro Jahr, mit Ergebnissen bis zu 15 Tonnen Papier. Zuletzt waren es noch 4 Sammlungen pro Jahr mit bis zu 6 Tonnen Altpapier. Immerhin noch ein Erlös von ca 250,- € je Sammlung.

Die noch aktiven Pfadfinder von einst sind heute allerdings 65 -75 Jahre alt und älter! Das Papier zu bewegen war ein harter Job. Unsere Helfer gingen dabei auch oft bis an die körperlichen Grenzen. Und doch waren sie immer wieder zur Stelle. Stellten ihre Arbeitskraft in den Dienst unseres Anliegen. Und dieses Anliegen wird auch weiter für uns bleiben. Jeder Cent den wir erwirtschaftet haben ging in die Hilfsprojekte unserer Partnergemeinde in Ungarn.

Danke sagen wir deshalb an dieser Stelle, liebe/r Friedhelm, Jan, Jens, Karlheinz, HaJo, Willi, Hanns, Bernhard, David, Christof, Karola, Sebastian, Thomas, Norbert, Thomas, Manuela, Benedikt, Wolfgang, Christoph ....!!!!!

Danke sagen wir auch all unseren fleißigen Sammlern!

Es wird ruhiger. Gottesdienste entfallen bis auf weiteres, keine Veranstaltungen, Kleiderkammer vorübergehend geschlossen, Angst vor dem unbekannten Corona-Virus.
Und doch: gehen wir davon aus das es uns in unserem komfortablen Deutschland gut geht. Wir haben ein gutes Gesundheitssystem, ein Krisenmanagement das die richtigen Entscheidungen trifft, Krankenhäuser die gut ausgestattet sind. Das ist nicht überall auf der Welt so.

Gemeinsam mit unseren Freunden in Ungarn wollen wir diese Zeit durchstehen. Gerade jetzt stehen wir fest zusammen. Unser Versprechen, füreinander da zu sein, gilt nicht nur in besseren Zeiten, es fordert uns jetzt und heute. Wir können uns der Hilfe Gottes sicher sein.

Hilfstransport in die Partnergemeinde
Mit 8 Personen haben wir unsere Freunde in Ungarn besucht. Rechtzeitig zu Epiphanias erhielten die Kinder des Kindergartens die Päckchen, die in St. Pius gespendet wurden. Ebenso ca. 2 to Kinder- und Jugendbekleidung hatten wir in unserer Kleiderkammer gesammelt.

...weiterlesen "Neues aus 2020"

Mit dem Fahrrad nach Südungarn zu unserer Partnergemeinde Alsószentmárton

Mit dem Auto, als Fahrer des Hilfstransportes haben viele von uns diese Strecke schon mehrmals hinter sich gebracht. Mit dem Fahrrad ist er allerdings der Erste.

Mit dem Fahrrad ist unser Kassenwart Friedhelm derzeit unterwegs nach Alsószentmárton. "Verrückt!" denken wohl die meisten, die ihn in einer WhatsApp Gruppe begleiten.

...weiterlesen "Wie verrückt muß man sein?"