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...an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt!"

Bis auf den letzten Platz gefüllt die Kirche von Alsószentmárton am Karfreitag. Allein 30 Vorbeter, lasen den Kreuzweg mit 14 Stationen zu einer Bildbetrachtung. Mütter mit ihren Kinder, oder Freundinnen oder auch Onkel und Neffe bildeten dabei jeweils ein Vorbeterpaar, das Texte aus dem alten und neuen Testament vorlasen.

Seht das Kreuz...

Ich weiß nicht was das Besondere ist, an diesen Ostertagen in unserer Partnergemeinde, aber vielleicht ist es das Gefühl, das wir hier dem "Oster Mysterium" so nahe sind wie an keinem anderen Ort.

Es war ein langer kalter Winter, und so wirkt gerade das fast sommerliche Wetter in diesen Tagen wie eine Befreiung. Vor allem Holz zu beschaffen um die kleinen Häuser in den Wintermonaten zu heizen stellt die Bewohner vor immer größere Probleme. Die strengen Kontrollen der Ordnungshüter schützen zwar die Wälder und deren Besitzer, nicht aber die Ärmsten im Lande!

Wir wurden herzlich aufgenommen, wie immer, und es gibt einige Neuigkeiten. Auch den Fortschritt in unserer Armenküche konnten wir begutachten. Gemeinsam mit Pfarrer Józsi planen wir noch in diesem Jahr die Küche in Betrieb zu nehmen. Dabei waren die Spenden aus Witten eine wichtige Grundlage. Zum Martinstag wollen wir dann die Einweihung mit einem großen Fest gemeinsam feiern.

gerade eibgebaut, die Dunstabsaugung in der Armenküche

Ungarn hat sich für seine gegenwärtige EU-Ratspräsidentschaft zum Ziel gesetzt, eine europaweite Strategie zur Roma-Integration zu verabschieden. Das Land ist auch selbst in der Pflicht, die Lebensverhältnisse der dort lebenden Minderheit zu verbessern. Viele Roma leben völlig abgeschnitten in eigenen Siedlungen.

Eine Radioreportage von Angelika Calmez, gesendet am 27.2.2011 auf WDR5  in der Sendung "Alte und neue Heimat". Unter dem Titel: "Integration von Roma-Kindern in Ungarn".

Link zur Sendung

Die Reportage aus Ungarn läuft in den letzten 6 Sendeminuten!

Baum und altes Paar in Rückenansicht (Rechte: WDR)

Sonntags, 09:20 Uhr bis 10:00 Uhr


Alte und neue Heimat

"Verständigung ist unser Programm" heißt das Motto der Sendung

In Reportagen und Berichten schildert sie die Entwicklung in Ost- und Südosteuropa nach dem Zusammenbruch des Kommunismus

...lautete die Einladung am vergangenen Dienstag für 82 Jugendliche aus dem Pastoralverbund Witten Ost. Weihbischof Matthias König spendete Ihnen, in der restlos überfüllten St. Pius Kirche, das Sakrament der Firmung.

Empfange den heiligen Geist

"Ihr seit eingeladen in der Kirche Jesu Christi, kommt und seht es lohnt, sich an Gott zu glauben."  Ihnen allen, und natürlich den 10 Jugendlichen der Ungarnfahrt, gilt unser herzlicher Segenswunsch! Ein kleiner Höhepunkt am Schluss des Gottesdienstes: "Adec munyili" sangen die Firmlinge und die fast 600 Angehörigen gemeinsam. Ein Lied in der Sprache der Beas Zigeuner aus Alsószentmárton/Ungarn: "Reicht einander die Hände, öffnet euer Herz, mit ganzem Herzen singt dem Herrn - Halleluja".
Weihbischof König beendete den Gottesdienst mit Vers 4 aus Apg2:  "Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab."

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Die Fahrzeuge sind gepackt. Zwei Kleinbusse und zwei Anhänger. Jede Menge Garderobe für die Menschen in unserer Partnergemeinde gehören zu den Hifsgütern, die wir nach Ungarn bringen. Was uns erwartet wissen wir. Aber auch die Jugendlichen haben Erwartungen an diese Reise. Ob sie in Erfüllung gehen ... warten wir es ab. Mit 17 Personen machen wir uns am Freitag auf den Weg.  Was wir in der nächsten Woche in Ungarn erleben, Erfahrungen die wir machen und Eindrücke die wir bekommen - all das können sie hier nachlesen.

Großer Empfang im Pfarrhaus von Alsószentmárton

Montag 17.10.2010: Nach gut 19 Stunden Fahrt sind alle gesund und munter in Alsószentmárton angekommen. Die ersten zwei Nächte in nicht gewohnter Umgebung haben alle gut überstanden. Gerade nehmen die Jugendlichen in verschiedensten Einrichtungen der Gemeinde die ersten Kontakte auf. Der Empfang am Samstag war herzlich und noch am gleichen Tag konnten wir die gesammelten Hilfsgüter im Lager ausladen.

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Sein 40 jähriges Priesterjubiläum feierte Pfarrer Lothar Weiß am 18.07.10 in einem Festgottesdient in der Gemeinde,  in der er sein Herz hat, wie er in der Begrüßung selber sagte. Pfarrer Lánko, sein Kollege und langjähriger Freund, hatte seine ganze Gemeinde und zahlreiche Priesterkollegen zusammengerufen um dieses  Fest gemeinsam mit Ihm zu feiern. Die Freundschaft dieser beiden Priester  besteht seit mehr als 20 Jahren. Sie war Grundlage auch für das was heute der Caritas-Sankt Martin e.V. macht.

Pfarrer Józsi  predigte  im Gottesdienst wohl zum ersten mal auf deutsch vor seiner Gemeinde. In seiner Predigt zeigte er den Werdegang des Priesters Lothar Weiß auf, angelehnt an die Lesung aus dem Buch Jeremia:
„Ja so oft ich rede muß ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muß ich rufen. Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Spott und Hohn. Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen sprechen, so war es mir,  als brenne in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinem Innern! Ich quälte mich, es auszuhalten, und konnte nicht;…“

Bei  der anschließenden Feier im Garten der Tanoda nahm Lothar Glückwünsche nicht nur aus St. Pius entgegen. Aus Oradea in Rumänien war Pater Michael angereist, zu den Gratulanten gehörten auch Vertreter von Renovabis und aus dem Nachbarort Villany. Das halbe Dorf hatte sich im Garten versammelt um bei „töltött Paprika“ und einem Gläschen Wein diesen Tag würdig zu begehen.

Möge Gott dich noch lange betören und dir Kraft zum priesterlichen Handeln schenken!